{"id":463,"date":"2013-02-20T21:59:09","date_gmt":"2013-02-20T19:59:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kg-stuttgart.de\/wpress\/?page_id=463"},"modified":"2017-07-02T13:00:47","modified_gmt":"2017-07-02T12:00:47","slug":"wandersport","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.kg-stuttgart.de\/?page_id=463","title":{"rendered":"Kanutouristik"},"content":{"rendered":"<h3><strong>&#8211; Kanu-Wandern<\/strong><\/h3>\n<p>Das Kanu-Wandern wird in der KGS traditionell zahlreich und vielf\u00e4ltig ausge\u00fcbt. Waren unsere Paddler fr\u00fcher mit Faltbooten, die vor allem von der Rosenheimer Firma Klepper nach der Idee von Alfred Heurich seit Anfang des vorigen Jahrhunderts gebaut wurden, unterwegs, so werden heute vor allem Tourenboote aus festen Materialien eingesetzt, die den Kajaks der Robben jagenden Eskimos nach empfunden sind und deshalb manchmal Eski oder auch Seekajak genannt werden. Kajaks werden mit dem Doppelpaddel bewegt, im Canadier wird mit dem Stechpaddel gepaddelt, darin sitzt man h\u00f6her \u00fcber dem Wasser, hat leichteres Ein- und Aussteigen und mehr Gep\u00e4ckvolumen. Der h\u00f6her liegende Schwerpunkt und das Steuern mit dem Stechpaddel erfordern \u00dcbung. Auch Canadierboote f\u00fcr vier und mehr Paddler gehen zu Wasser. Es gibt zahllose Bootshersteller im In- und Ausland. Unsere Tourenpaddler paddeln mit ganz unterschiedlichen Booten, und wer Tipps braucht, kann einiges bei ihnen erfahren. Die jeweiligen Wanderfahrten werden in umfangreichen Terminkalendern des DKV, des KVBW und des Vereins bekannt gegeben.<\/p>\n<p>Wir paddeln daheim auf dem Neckar zur \u00dcbung und zum Genie\u00dfen, aber auch auf vielen kleinen und gro\u00dfen Fl\u00fcssen, auf Seen vom Bodensee bis zu den Mecklenburgischen Seen, von der Isar bis zum Niederrhein, von der Saar bis zur Oder, einige sind auch auf Ost- und Nordsee und in fernen L\u00e4ndern unterwegs.<\/p>\n<h3>&#8211; Wildwasserpaddeln<\/h3>\n<p>Wildwasserpaddeln ist in der KGS nicht weniger beliebt als Wanderpaddeln. Paddeltechnik, Bootsbeherrschung und geschicktes Erkennen und vor allem Nutzen des Wasserwegs auf meist schmalen, mit starkem Gef\u00e4lle str\u00f6menden Fl\u00fcssen sind hier gefordert. Wellen, Walzen und Verblockungen m\u00fcssen \u00fcberwunden werden. Leichtes Wildwasser finden wir auf unserer Ausfahrt auf die Schw\u00e4bische Alb zur Gro\u00dfen Lauter, etwas schwerer wird es im Schwarzwald auf der Kleinen Enz, richtig wild finden wir es in den Alpen. Loisach mit Grie\u00dfenschlucht, obere Isar, Inn im Engadin (Schweiz) und in der Imster Schlucht (\u00d6sterreich) seien beispielhaft genannt. Aber auch Slowenien, Kroatien, Italien und Frankreich haben vorz\u00fcgliches Wildwasser. Auch in ferneren L\u00e4ndern sind schon KGS-ler schon schweres Wasser gepaddelt.<\/p>\n<h3>&#8211; Fahrtenbuch und Wanderfahrerabzeichen<\/h3>\n<p>Wander- und Wildwasserpaddler f\u00fchren ein Fahrtenbuch, das beim Wanderwart erh\u00e4ltlich ist. Darin werden gepaddelte Kilometer mit Gew\u00e4sser und Datum und gegebenenfalls Anmerkungen (z.B. Wasserst\u00e4nde, Mitpaddler, Gemeinschaftsfahrt, besondere Wetterverh\u00e4ltnisse o.\u00e4.) aufgeschrieben. Es dient vor allem dem Paddler selber, der darin f\u00fcr sp\u00e4tere Fahrten fr\u00fchere Erkenntnisse nutzen kann und auch einen Leistungsnachweis f\u00fcr sich festh\u00e4lt.<br \/>\nAber auch wer am Wanderfahrer-Wettbewerb teilnehmen m\u00f6chte, muss seine Touren in dieses Fahrtenbuch eintragen. Alle Leistungen, die zum Erwerb des Wanderfahrerabzeichens (WFA) f\u00fchren, werden im pers\u00f6nlichen Fahrtenbuch bescheinigt. Das Fahrtenbuch ist am Ende des Fahrtenjahres beim Wanderwart abzugeben. Das Fahrtenjahr endet am 30. September eines jeden Jahres. Die Auszeichnungen im Wanderfahrer-Wettbewerb werden vom DKV verliehen und vom Wanderwart \u00fcberreicht.<\/p>\n<h3>&#8211; Hinweise f\u00fcr Wander- und Wildwasserpaddler<\/h3>\n<p>1. Informiert Euch vor Antritt einer Fahrt \u00fcber das Gew\u00e4sser und seine Schwierigkeiten mit<br \/>\nHilfe der Flussf\u00fchrer des DKV und seiner Landeskanuverb\u00e4nde. Beachtet, dass ein<br \/>\nharmloses Gew\u00e4sser zur Schneeschmelze oder nach l\u00e4ngeren Regenf\u00e4llen zu einem<br \/>\ngef\u00e4hrlichen Wildwasser werden kann.<br \/>\n2. Lasst Euch durch den Wandersportwart oder andere erfahrene Kanuwandersportler<br \/>\ntheoretisch und praktisch beraten. Nehmt an Sicherheitsschulungen und Kenterlehrg\u00e4ngen teil.<br \/>\n3. \u00dcberpr\u00fcft vor Antritt einer Fahrt Eure Ausr\u00fcstung auf Vollst\u00e4ndigkeit und Brauchbarkeit:<br \/>\nBoot ordnungsgem\u00e4\u00df gekennzeichnet und ausger\u00fcstet \u2013 mit Spritzdecke, Auftriebsk\u00f6rpern<br \/>\nund Handschlaufen; Paddeljacke u\/o Neoprenanzug, ggf. Kopfschutz, Schwimmweste,<br \/>\ngeeignetes Schuhwerk; Wurfsack oder zumindest Rettungsleine; wasserdichte Packs\u00e4cke<br \/>\nf\u00fcr Wechselkleidung, Ausweis- und Fahrzeugpapiere einschlie\u00dflich DKV-Ausweis, Fahrzeugschl\u00fcssel, Geldb\u00f6rse, usw.<br \/>\n4. Fahrt nicht allein.<br \/>\n5. Wehre k\u00f6nnen lebensgef\u00e4hrliche Gefahrenquellen sein. Wehre vor einer eventuellen<br \/>\nBefahrung ansehen; Wehre oder Abst\u00fcrze mit senkrechter Absturzkante nie befahren (die<br \/>\nDeckwalze bedeutet immer Lebensgefahr); Umtragen ist kein Zeichen von Nichtk\u00f6nnen<br \/>\noder Feigheit, sondern zeigt Verantwortung gegen\u00fcber sich selbst und anderen.<br \/>\n6. Jeder Kanuwandersportler muss schwimmen k\u00f6nnen. Dar\u00fcber hinaus sollte er in \u201cErste-<br \/>\nHilfe\u201d ausgebildet sein.<br \/>\n7. Der Natur- und Gew\u00e4sserschutz ist eine Verpflichtung jedes Kanuwandersportlers. Erfreut Euch beim Kanufahren an den Sch\u00f6nheiten der Natur; tragt in voller Eigenverantwortung zur Erhaltung von Pflanzen- und Tierwelt bei; st\u00f6rt nicht den Lebensraum von Wild und V\u00f6geln; respektiert die berechtigten Interessen anderer, wie z.B. Anlieger und Sportfischer.<br \/>\n8. Beachtet bei Euren Fahrten: \u00c4u\u00dferste Vorsicht mit offenem Feuer; beim Verlassen von Zelt- und Lagerpl\u00e4tzen Abf\u00e4lle \u2013 auch solche, die nicht von Euch stammen \u2013 mitnehmen und zu einem daf\u00fcr vorgesehenem Abfallbeh\u00e4lter bringen; stellt Ihr Verschmutzungen an Ufern, den Gew\u00e4ssern oder Einleitung von sch\u00e4dlichen Abw\u00e4ssern fest, benachrichtigt umgehend die zust\u00e4ndigen Beh\u00f6rden und meldet eure Beobachtung der DKV-Gesch\u00e4ftsstelle (Meldekarten liegen jedem DKV-Sportprogramm bei).<br \/>\n9. Der DKV und seine Landesverb\u00e4nde geben Flu\u00dff\u00fchrer heraus. Unterst\u00fctzt diese<br \/>\nehrenamtliche T\u00e4tigkeit durch Meldung von beobachteten \u00c4nderungen an Euren Vereins-,<br \/>\nBezirks- oder Verbandswandersportwart oder direkt an die DKV-Gesch\u00e4ftsstelle.<br \/>\n10.Zum Nachweis Eurer sportlichen T\u00e4tigkeit und nicht zuletzt aus Sicherheitsgr\u00fcnden beachtet folgendes: Informiert vor Fahrtantritt Vereinsangeh\u00f6rige u\/o Bekannte \u00fcber Euer Vorhaben und die R\u00fcckkehrzeit, auch ein Zettel am Schwarzen Brett oder eine Eintragung in das Vereinsfahrtenbuch sind notwendig. Daneben soll das pers\u00f6nlichen Fahrtenbuch von jedem Kanuwandersportler gef\u00fchrt werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8211; Kanu-Wandern Das Kanu-Wandern wird in der KGS traditionell zahlreich und vielf\u00e4ltig ausge\u00fcbt. 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